Druckerei und Kassen
Druckerzeugnisse wie Zeitungen, Bücher und Grußkarten werden in Druckereien gefertigt. Der Verkauf dieser Waren geschieht selten ab Werk. Druckereien unterscheiden sich schon durch ihre genutzte Drucktechnik: es gibt den Sieb- und den Digitaldruck, sowie den Rollenoffset- oder Bogenoffsetdruck. Abgrenzungen zwischen einzelnen Druckereien gibt es diesbezüglich nicht, da häufig mehrere Produktarten gefertigt und diverse Drucktechniken eingesetzt werden. Bücher werden an Verlage ausgeliefert, die wiederum mit ihren Beständen Büchereien, Buchläden und Kaufhäuser beliefern. Dort werden die Bücher an den Verbraucher verkauft, der den zu zahlenden Betrag an der Kasse des jeweiligen Geschäfts bezahlt. Die kleine Buchhandlung kommt sicher mit einer Registrierkasse aus, um verkaufte Bücher als Umsatz zu erfassen. Verschiedene Kategorien wie z.B. Kinderbuch, Roman, Krimi oder Schulbuch können auf Registrierkassen hinterlegt werden, die verkauften Bücher werden dann mit einem Tastendruck der jeweils passenden Warengruppe zugeordnet. Die antiquarische Suche nach oder die Bestellung von Büchern erfolgt im kleinen Buchladen über einen PC-Platz, der über eine online-Verbindung zum Internet und zu wichtigen Verlagen und Antiquariaten verfügt. Hier können dann Suchanfragen und Bestellungen abgegeben werden. Große Buchhandlungen, insbesondere solche mit Filialen, sind da schon aussagekräftiger mit Netzwerkkassen oder Kassensystemen ausgestattet. Denn die sehr leistungsstarke Kassensoftware fügt Kassenaufgaben und online-Aufgaben in einem Gerät bzw. System zusammen. Auch der aktuelle Waren- und Titelbestand ist in der Kasse ständig verfügbar, da bei Wareneingang die jeweilige Lieferung eingegeben also hinzugerechnet und jedes verkaufte Buch automatisch durch den Verkaufsvorgang Aus der Liste wieder abgezogen wird. Auch können mehrere Läden über eine Vernetzung der Kassensysteme anfragen stellen, um sich gegenseitig mit einzelnen Artikeln auszuhelfen. Grußkarten kann man häufig auch in Buchhandlungen kaufen, wo je nach Geschäftsgröße individuelle Kassen installiert sind und genutzt werden. Grußkarten findet man aber auch neben Zeitschriften im Lottoladen, in Kiosken, oder auch im Schreibwarenfachgeschäft. All diese Läden sind meist mit Registrierkassen ausgerüstet. Jedenfalls ist mir das überall dort aufgefallen, wo ich mir mal eine Zeitschrift geholt habe. Lediglich in Supermärkten, wo es eben auch Bücher, Zeitschriften und Grußkarten zu kaufen gibt, werden diese Artikel garantiert über eine Netzwerkkasse oder ein modernes Kassensystem berechnet. Welches Gerät Kasse mir am sympathischsten ist, kann ich gar nicht mal so genau sagen. So richtig hab ich darüber auch noch nicht nachgedacht. Kasse ist Kasse, da zahle ich an dem Gerät, welches gerade im betreffenden Geschäft genutzt wird. Klar, wenn es ins Konzept und zur sonstigen Ausstattung des Ladens passt, halte ich eine richtig alte Registrierkasse mit schicken Verzierungen schon für einen Hingucker. Vielleicht gibt es ja seitens der Hersteller die Möglichkeit, Gehäuse dieser rund 100 Jahre alten Kassen mit moderner Technik auszustatten, um sie auch weiterhin nutzen zu können. Wenige Spezialdruckereien bedienen einen sehr kleinen Teil des Druckmarktes wie beispielsweise Personalausweise, bereits erwähnte Geldscheine und andere fälschungsgefährdete Produkte. Klar, Geldscheine werden eh gar nicht verkauft. Sie werden in Bundesdruckereien gefertigt und unter größten Sicherheitsvorkehrungen an Banken ausgeliefert.
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